H. Dieter Neumann „Stumme Gräber“

Ein junger Surfer, Angehöriger der deutschen Minderheit in Dänemark, wird während eines Sommercamps an der Flensburger Förde erstochen. In Tatverdacht gerät sein deutscher Zeltkamerad, den vor allem die Zeugenaussage eines jungen Dänen schwer belastet. TV-Reporterin Kira Lund ahnt jedoch, dass der Schlüssel zum wahren Täter und seinem Motiv im erbitterten Hass zwischen zwei alteingesessenen Familien liegt, der seit mehr als hundert Jahren schwelt. Bei ihren Recherchen stößt Kira allerdings auf eine Mauer des Schweigens. Doch auch ein heimtückischer Anschlag kann sie nicht entmutigen …

Hochspannung aus dem deutsch-dänischen Grenzland zwischen den Meeren!

H. Dieter Neumann hat mit einer früheren Geschichte beim „NordMord Award 2018“ – dem traditionsreichsten Krimipreis in Norddeutschland – den ersten Platz (Jurypreis) gewonnen.

H. Dieter Neumann, Jahrgang 1949, war Offizier in der Luftwaffe der Bundeswehr. Nach seinem Ausscheiden als Oberstleutnant d. R. wurde der Diplom-Finanzökonom (BI) Vertriebsleiter und Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens und schließlich Vorstand einer Dienstleistungsgenossenschaft. Danach erfüllte er sich seinen Lebenstraum, indem er einige Semester Neuere Deutsche Literatur studierte und sich ganz aufs Schreiben verlegte. Neumann hat sich der Spannungsliteratur verschrieben. Neben seinen Thrillern und Kriminalromanen hat er jedoch auch vier Sachbücher über Redewendungen veröffentlicht. Im Jahr 2018 wurde er mit dem Jurypreis des NordMordAward ausgezeichnet. Als passionierter Segler ist Neumann oft und gern auf dem Wasser. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsende Töchter und lebt in der Nähe von Flensburg auf dem Land.

Offene Bühne

Ob Band oder Solokünstler:in,
Akrobatik oder Poetry Slam
Comedy oder Schleiertanz…
für alle ist die Bühne offen.

Einlass: 19 Uhr
Beginn Kids&Teens: 19.15 Uhr
Beginn Erwachsene: 20 Uhr

Rebekka Frank „Das Echo der Gezeiten“

Die wilde Schönheit der Nordseeküste, ein geheimnisvolles Schiffswrack und zwei Frauen, verbunden durch das Meer

St. Peter, 1955: Tillas Welt ist das Meer. Sie will nicht heiraten, sondern tauchen. Nicht eingeengt werden, sondern die Freiheit der Wellen spüren. Dabei entdeckt sie in der Tiefe der Nordsee ein altes Schiffswrack, von dem sich die Fischer seit Generationen Legenden erzählen. In Tilla wächst der unbändige Wunsch, seine Geheimnisse zu lüften.

Auf einer Nordseeinsel, 1633: Die junge Nes sucht mit ihrer Mutter in einem Beginenkonvent Zuflucht vor ihrer Vergangenheit. Doch bald wenden sich die Inselbewohner gegen die Frauen und gefährliche Anschuldigungen machen die Runde. Zeitgleich taucht am Horizont ein geheimnisvolles Schiff auf, das Rettung oder Verderben bedeuten könnte …

Für Rebekka Frank steckt das Meer voller Geschichten. Wenn sie nicht gerade selbst in seinen Tiefen taucht, schreibt sie darüber. Sie hat Theaterwissenschaft und Germanistik studiert und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund auf dem Land in Nordhessen. Auf Instagram und TikTok ist sie unter @rebekka.mit.k zu finden.

Foto: © Mario Wezel

Bente Storm „Die Tote am Kai“

Ein Mordversuch? Alles sieht danach aus. Beim Einlaufen in den Hafen wird das Boot der WaPo Cuxhaven beschossen und ein Kollege von Agatha Christensen schwer verletzt. Während Kommissar Victor Carvalho noch damit beschäftigt ist, Spuren zu sichern, findet Agathas Vater die Leiche einer jungen Frau in einem Krabbencontainer am Fährhafen. Selbstmord? Zumindest hat sich jemand große Mühe gegeben, es so wirken zu lassen. Die Ermittlungen führen zu einem portugiesischen Edelrestaurant, in dem nicht nur mediterrane Delikatessen angeboten werden. War Agathas angeschossener Kollege in das schmutzige Geschäft verstrickt? Hat er gar etwas mit dem Tod der jungen Frau zu tun? Die Fragen werden umso brisanter, als sich herausstellt, dass sie sich nicht selbst das Leben genommen hat …

 

Bente Storm ist ein Pseudonym, hinter dem sich die Bestsellerautorin Anja Goerz und der Autor Eric Niemann verbergen. Sie haben sich in einem Schreibcamp an der Mecklenburgischen Seenplatte kennengelernt und seitdem im norddeutschen Raum gemeinsam Spuren hinterlassen. Nach kriminellen Stationen auf Sylt und in Lübeck, in Flensburg und Helgoland haben sie nun in Cuxhaven eine neue Heimat gefunden. Neben Kriminalromanen schreiben die beiden auch Sachbücher, Hörspiele und Thriller.

Foto: © Cecile Ash

Gertrude von Holdt „Die Halligpastorin“

Mit 61 Jahren beschloss Gertrude von Holdt, ihr Leben noch einmal umzukrempeln, und zog als Seelsorgerin auf die Hallig Hooge – den Ort ihrer Kindheit. Sie sagt »Nirgendwo sind mir die Menschen so nah und wichtig wie hier. Nirgendwo ist das Feiern so ausgelassen wie hier. Nirgendwo ist der Himmel höher, das Wasser weiter, das Land grüner. Nirgendwo ist mir Gott so nah. Ich lebe in einem Paradies aus Himmel, Erde, Luft und Meer.«

In ihrem Buch »Die Halligpastorin« erzählt Gertrude von Holdt Geschichten von den Bewohnern der Hallig Hooge, deren und ihren Vorfahren. Seit Generationen leben sie auf der Hallig und trotzen den Naturgewalten. Es sind Anekdoten von Menschen, die dickköpfig und trotzdem liebenswert, wettergegerbt und trotzdem sanft sind.

ÜBER DIE AUTORIN

Gertrude von Holdt wurde 1948 auf der Nordseeinsel Pellworm geboren. Durch den Großvater mütterlicherseits wurde sie christlich erzogen, er brachte ihr auch die Musik und die Liebe zur Natur nahe. Der Großvater väterlicherseits unterstützte diese Erziehung, indem er ihr die Schönheiten seiner Hallig – Hooge – und der See ringsum zeigte. Als sie mit 15 Jahren aufs Gymnasium kam, blieb sie dem Glauben fest verbunden. Erst im Studium rückten andere Dinge in den Vordergrund und die Kirche blieb bei vielen Lebensentscheidungen so gut wie außen vor. Das änderte sich mit dem Konfirmandenunterricht ihrer vier Kinder. Sie ließ sich in den Kirchengemeinderat wählen und begann, auf Plattdeutsch zu predigen, zunächst ohne Ausbildung. Ihr Mentor – ihr Gemeindepastor und späterer Propst – machte ihr Mut, sich auf die Ausbildung zur Lektorin und Prädikantin einzulassen. Als 2009 auf Hooge dringend eine befristete Vertretung für die Pfarrstelle gesucht wurde, übernahm Gertrude von Holdt diese Aufgabe. Ausgestattet mit dem »pro loco et pro tempore«, der zeitlich befristeten Lehrerlaubnis der Bischöfe der Nordelbischen Kirche, kehrte sie nach 50 Jahren auf die Hallig zurück und blieb – bis heute.

KURZ-VITA
Gertrude von Holdt, Jahrgang 1948, vierfache Mutter und siebenfache Großmutter, arbeitete als Hauswirtschaftsleiterin, Arzthelferin und Röntgenassistentin. Mit 61 Jahren wurde sie Seelsorgerin auf der Hallig Hooge, wo sie schon als Kind gelebt hatte.

Die Lesung findet in Kooperation mit der Buchhandlung Blattwerk statt.

Foto (c) Torsten Paris

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Mehr dazu erfährst du hier in unserer Datenschutzerklärung.

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen